Automobilindustrie

Die Automobilindustrie, wie wir sie heute kennen, entstand erst nach der Erfindung des ersten Automobils durch Carl Benz, Gründer von Benz & Cie, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. 

Durch die Entwicklung der Massenproduktion, initiiert durch Henry Ford, erlebte die Branche nach der Jahrhundertwende einen enormen Aufschwung, welcher bis heute anhält.

Diese Entwicklung beschreibt einen bedeutungsvollen Meilenstein der Menschheit. 

Neugründungen in dieser Branche sind heutzutage eine Seltenheit. Durch Fusionen, Zusammenschlüsse und Übernahmen kleinerer Unternehmen, etablierten die uns heute bekannten Massenhersteller ihren Status.

Trotz der Zusammenschlüsse blieben viele Marken erhalten. Die Volkswagen AG zählt mittlerweile mehr als zehn Marken unter sich, die ehemals unabhängige Unternehmen darstellten.

Die Automobilindustrie beschäftigte im Jahr 2012 in Deutschland etwa 812.500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und wies einen Gesamtumsatz von 357 Milliarden Euro auf. Im Jahr 2016 lag der Gesamtumsatz bereits bei 404 Milliarden Euro. Bei Betrachtung dieser umsatzstarken Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass die Industrie mittlerweile 68 Milliarden Euro jährlich in die Forschung und Entwicklung investiert und dabei sogar eine Fehlinvestitionsquote von 40 % generiert. 

Umsatz der Automobilindustrie in Deutschland

Quelle: Statista

Im Zeitalter der Digitalisierung und des Demografischen Wandels steht die Automobilindustrie vor einer Vielzahl an Herausforderungen.

Im  Fokus stehen hierbei die sich ständig transformierenden Kundenbedürfnisse von Geschwindigkeit und Ästhetik hinzu Umweltfreundlichkeit, Car Sharing Angeboten oder anderen alternativen Mobilitätslösungen. Das Automobil an sich entwickelt sich immer mehr in Richtung eines fahrenden Datacenter und E-Mobilität sowie Fahrerassistenzsysteme gewinnen an Bedeutung.

Automobilhersteller müssen Innovationsfähigkeit gewährleisten und ihre Investitionen gezielt und im richtigen Maße einsetzen, was somit also regulierende Maßnahmen im Rahmen eines BGM in Form von Prozessoptimierung oder Organisationsberatung bedeuten kann. 

Eine weitere enorme Herausforderung ist der Demografische Wandel. Dieser bedingt eine Verschiebung der Altersstruktur von Erwerbstätigkeiten und wirkt sich somit im hohen Maße negativ auf die zukünftig vorhandenen erwerbstätigen Fachkräfte aus, hin zu einem Fachkräftemangel. Dazu kommt, dass sich das Leistungsvermögen älterer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen strukturell verändert und somit eine Herausforderung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber darstellt.

 

Im Hinblick auf den Demografischen Wandel stehen besonders Berufsfelder in der Fertigungsmontage im Fokus. Durch sehr kurze Arbeitstakte, Zeitdruck, Wechselschichten, erhöhte Kraftanstrengung, erzwungene Körperhaltungen und körperliche sowie psychische Belastungen stellt dieses Arbeitsumfeld besonders für ältere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Risikofaktor für berufsbezogene Erkrankungen dar.

Weiterführend entwickelt sich ein zunehmender Entwertungsprozess von Kompetenzen und Qualifikationen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch erhöhte technologisch-organisatorische Veränderungen. Diese Veränderungen und neue Technologien bedingen die Notwendigkeit von ständigen Weiterbildungen im technischen Bereich.

 

Im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen wir Sie dabei diese Herausforderungen zu überwinden, die Motivation Ihrer Mitarbeiter zu stärken sowie die Arbeitsorganisation optimal zu gestalten. 

Durch eine Vielzahl von Maßnahmen lässt sich der Gesundheitsschutz für die differenzierten Berufsfelder sicherstellen, Barrieren für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abbauen, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine optimieren und schlussendlich der Unternehmenserfolg nachhaltig sichern.


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Gerne stehen Ihnen die RPC Experten für Ihre Fragen zur Verfügung.


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