Chemisch-pharmazeutische Industrie

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist eine weitere Schlüsselbranche in Deutschland und trägt, mit etwa 10 % des gesamten deutschen Industrieumsatzes, substanziell zum Wohlstand bei. Auch in dieser Branche wird der wirtschaftliche Vorsprung Deutschlands durch Innovation und Investitionen ausgebaut und zukunftsorientiert gestaltet. 

Im Jahr 2016 lag Deutschland im internationalen Umsatzranking mit einem Gesamtumsatz von 184,7 Milliarden Euro auf dem vierten Platz hinter China, USA und Japan. Dieser Sektor stellt also einen wichtigen Impulsgeber für die Wirtschaft in Deutschland dar, da sie im Jahr 2016 etwa 447.100 Beschäftigte zählte und unter anderem ständig Weiterentwicklungen in weiterverarbeitenden Wirtschaftszweigen initiiert. 

Kennzahlen der Chemisch-pharmazeutischen Industrie

Quelle: Statista

Die fünf führenden deutschen Unternehmen in 2016 waren die BASF SE, Bayer AG, Fresenius SE & Co. KGaA sowie die Henkel AG & Co. KGaA. 

Betrachtet man die Entwicklungen der Branche in den letzten Jahren, ist jedoch trotz des hohen Stellenwerts, ein Rückgang und eine Abnahme der Wettbewerbsfähigkeit der chemisch-pharmazeutischen Industrie zu verzeichnen. Die Beschäftigtenanzahl steigt bei gleichzeitiger rückläufiger Entwicklung des Gesamtumsatzes.

Die wenigstens Branchen können auf einen so differenzierten und breiten Kundenstamm sowie einer Vielzahl an unterschiedlichen Produkten blicken. Dazu gehören nicht nur klassische Erzeugnisse der Chemieindustrie wie z. B. Kunststoffe, Düngemittel oder organische und anorganische Chemikalien, sondern auch von uns im Alltag gebräuchliche Dinge wie Cremes, Hautpflegeartikel oder Zahnpasta.

Neben den immensen notwendigen Ausgaben für Forschung und Entwicklung ist die stark globalisierte Branche auch dahin gehend fortschrittlich orientiert, ein Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt zu verfolgen und Nachhaltigkeit als Leitbild innerhalb der Branche zu festigen. Die Ausgaben allein für den Umweltschutz lagen im Jahr 2014 bei 600 Millionen Euro. 

Die chemisch-pharmazeutische Industrie möchte im Hinblick auf die Nachhaltigkeit über das Umweltbewusstsein hinaus, soziale Verantwortung übernehmen und seine Attraktivität als Arbeitgeber wahren und weiter verbessern.

Im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements werden die notwendigen Rahmenbedingungen wie der Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und besonders im Hinblick auf die Pharmazie, die Hygienestandards, geschaffen, überarbeitet und optimiert. Darüber hinaus steht der Mitarbeiter mit all seinen Qualifikationen und den Anforderungen seines Arbeitsumfelds oder Arbeitsplatzes im Vordergrund. Arbeitsabläufe können effizienter transformiert und Arbeitsplätze ergonomischer, sicherer und optimal angepasst gestaltet werden.

Steigern auch Sie die Effizienz Ihres Unternehmens im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und erfahren Sie den Mehrwert für sich und Ihre Mitarbeiter. 


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Gerne stehen Ihnen die RPC Experten für Ihre Fragen zur Verfügung.


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