# 4 - Psychische Gefährdungsbeurteilung

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Psychische Gefährdungsbeurteilung

Durch die neue gesetzliche Regelung in der DIN ISO 45001 müssen viele Unternehmen ein zertifiziertes Arbeitsschutzmanagementsystem nachweisen.

Bereits 2013 wurde die Psychische Gefährdungsbeurteilung als verpflichtender Teil der Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz in das Arbeitsschutzgesetz integriert. Durch die DIN ISO 45001 werden Lieferanten für Unternehmen nun dazu bewegt die Psychische Gefährdungsbeurteilung in die Prozesse und Strukturen ihres Unternehmen zu integrieren, sodass Sie weiterhin das gewünschte Zertifikat erhalten.

Die Psychische Gefährdungsbeurteilung muss im gleichen Ausmaß wie die physische Gefährdungsbeurteilung stattfinden, sodass Mitarbeitern mit psychischen Beschwerden effektiv geholfen werden kann.

Maßnahmen, die im Rahmen der Psychischen Gefährdungsbeurteilung eingesetzt werden können, sind beispielsweise qualitative oder quantitative Mitarbeiterbefragungen.

Durch qualitative Mitarbeiterbefragungen kann man sich einen Überblick über den Status quo des Unternehmens verschaffen und ebenfalls die individuellen Aspekte einzelner Mitarbeiter berücksichtigen. In größeren Unternehmen empfiehlt es sich, die qualitativen Interviews mit Betriebsexperten durchzuführen, damit gewährleistet ist, dass man den gewünschten Überblick erhält.

Bei der quantitativen Mitarbeiterbefragung werden alle Mitarbeiter des Unternehmens befragt und hieraus die psychischen Gefährdungen abgeleitet. Die Theorie empfiehlt einen Mix aus verschiedensten Maßnahmen, in der Praxis jedoch denken Unternehmen oftmals zu eindimensional, sodass der angestrebte Erfolg ausbleibt.

Hören Sie sich die vorgestellte Podcast-Folge noch heute an, um neues Wissen zu erlangen und dieses in Ihren Arbeitsalltag einfließen zu lassen.



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