Handel

Der Handel beschreibt im Allgemeinen den wirtschaftlichen Austausch von Gütern zwischen Wirtschaftssubjekten sowie den Kauf von Gütern aus unterschiedlichen Quellen und auch den Transport, die Lagerung und das Zusammenfügen im Sortiment bis hin zum Verkauf. 

Der Handel an sich lässt sich in zwei verschiedene Segmente einteilen. Der Großhandel auf der einen Seite, welcher die Zielgruppen der Wiederverkäufer und der Großverbraucher fokussiert (Business-to-Business), und auf der anderen Seite der Einzelhandel für private Käufer (Business-to-Consumer).

Darüber hinaus besteht natürlich nicht nur die Möglichkeit mit Waren zu handeln, sondern auch mit Dienstleistungen, Kapital oder Wissen.

Der Unterschied der beiden genannten Segmente liegt in den Tätigkeitsbereichen.

Die gewerblichen Abnehmer können die Waren im Großhandel in Form von einem Cash-and-Carry Großhandel (z.B. METRO Cash & Carry), Abhol- und Bestellgroßhandel, Sortimentsgroßhandel oder im Fachgroßhandel erwerben. 

Private Käufer können dagegen auf den stationären oder ambulanten Handel wie beispielsweise auf Wochenmärkten oder beim Markt- und Messehandel, sowie auf den Versandhandel, Onlinehandel oder Teleshopping zurückgreifen. 

 

Umsatz im Einzelhandel

Quelle: Statistisches Bundesamt; Einzelhandel ohne KFZ, Tankstellen, Brennstoffe, Apotheken

Die Herausforderungen im Handel liegen durchaus in verschiedenen Bereichen. Unter dem Gesichtspunkt, die Absatzzahlen stetig zu erhöhen und damit den Umsatz zu steigern, haben die Handelsunternehmen pausenlos mit einem immensen Preisdruck umzugehen. Dies bedingt eine andauernde Prozessoptimierung um Kosten an anderen Stellen einsparen zu können. 

Im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement können dabei beispielsweise die Lohnfortzahlungskosten im Krankheitsfall minimiert und somit ein großer Kostenfaktor reduziert werden. 

Darüber hinaus muss die Branche in ihrer Arbeit besonders flexibel sein, um auf den permanenten Wandel der Erwartungen und der Gewohnheiten der Kunden zeitnah reagieren zu können, wobei der Ansatz des Efficient Consumer Response (ECR) sich als besonders hilfreich erwies.

Wie bereits erwähnt, ist daher eine stetige Auditierung und Prozessoptimierung, sowie Benchmarking nach Best-practice Prinzip nötig.

Um ihre Außenwirkung und das Unternehmensimage zu stabilisieren, verfolgen Unternehmen wie METRO Cash & Carry, Ansätze wie Corporate Responsibility (CR) und achten auf eine ökologische und sozial verantwortungsvolle Unternehmenspolitik, die über die Compliance hinausgeht.

Die Berufsgruppen bzw. -felder sind vielfältig und differenziert. Die häufigsten Berufe in der Handelsbranche sind beispielsweise Kauffrau/ -mann im Groß- und Außenhandel, Kauffrau/-mann im Einzelhandel, Verkäufer oder Fachkräfte für Lagerlogistik.

Die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit vorangehender Unternehmensanalyse stellt in der Handelsbranche einen noch unterschätzten Aspekt dar, welcher nachhaltig zur Imageverbesserung, Mitarbeitergesundheit und -Zufriedenheit und somit zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Erfahren auch Sie den Mehrwert eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Ihr Unternehmen.


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Gerne stehen Ihnen die RPC Experten für Ihre Fragen zur Verfügung.


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