Öffentlicher Sektor

In den Personalstatistiken und unter dem Gesichtspunkt des Finanz- und Personalstatistikgesetzes (FPStatG) umfasst der öffentliche Sektor bzw. der öffentliche Dienst das Personal der Kernhaushalte, Einrichtungen und Unternehmen, die eine öffentlich-rechtliche Rechtsform besitzen. 

Das Durchschnittsalter, der laut Personalstandstatistik ermittelten insgesamt 4,7 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, liegt bei 44,5 Jahren.

Anzahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland 2016

Quelle: Statista

Auch in dieser Branche sind die Auswirkungen der demografischen Entwicklung spürbar, weshalb eine Notwendigkeit entsteht, die Gesunderhaltung der zunehmend älter werdenden Beschäftigten zu fördern.

Mehr als ein Drittel der Angestellten im öffentlichen Dienst sind im Verwaltungsbereich beschäftigt, die Mehrheit arbeitet jedoch in anderen Berufsgruppen, wie dem Exekutivdienst, als Bundeslehrerinnen und- Lehrer, im militärischen Dienst oder als Richter und in der Staatsanwaltschaft. Somit gestaltet sich der öffentliche Sektor als sehr heterogene Gruppe mit unterschiedlichen Vorbildungen und Anforderungen. 

Im Hinblick auf ein Betriebliches Gesundheitsmanagement unter dem Aspekt des Demografischen Wandels gilt es die Krankheitskosten in den verschiedenen Bereichen zu senken und Einsparungen zu erzielen, um die stetig steigenden Ausgaben der Ruhegehälter und zusätzlichen Alters- und Hinterbliebenenversorgungen für pensionierte Mitarbeiter ausgleichen zu können. 

Die Berufsfelder im Öffentlichen Dienst reichen im Allgemeinen von den Beamtinnen und Beamten über Richterinnen und Richter bis hin zu Soldatinnen und Soldaten. Darüber hinaus gibt es jedoch Arbeitnehmer in differenzierten Institutionen, die dieser Branche nicht so offensichtlich angehören. Dazu gehören beispielsweise Mitarbeiter an Hochschulen, Krankenhäusern, Heilstätten, sowie in Politik und Verwaltung, um nur einige Beispiele zu nennen.  

Hinsichtlich der verschiedenen Tätigkeitsbereiche ergeben sich neben dem Aspekt des Demografischen Wandels auch weitere Handlungsfelder für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement. Psychische Belastungen, unregelmäßige Arbeitsrhythmen, die Arbeit im Freien oder Nachtarbeit sind Beispiele für Risikofaktoren, welche in Produktivitätsverlusten, Fehlzeiten, Unzufriedenheit und fehlender Motivation am Arbeitsplatz münden können. 

Hier setzt das Betriebliche Gesundheitsmanagement an und kann auch Ihr Unternehmen oder Ihre Institution dabei unterstützen, Kosten durch Krankheit zu senken, die Produktivität zu steigern, das Image zu verbessern und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern.


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