Organisationsberatung Demografie

Die Altersstruktur in deutschen Unternehmen hat sich in den letzten Dekaden stark gewandelt. Eine immer weiter ansteigende Lebenserwartung führt dazu, dass die Anzahl an älteren Menschen stetig zunimmt, wohingegen die Geburtenrate nicht hoch genug ist, um die Sterbefälle auszugleichen. Entsprechend altert die gesamte Gesellschaft. Dies geht auch an Unternehmen nicht spurlos vorbei und stellt diese vor neue Herausforderungen.

Künftig wird es immer weniger jüngere Arbeitnehmer im erwerbsfähigen Alter geben, wohingegen die Anzahl an älteren Arbeitnehmern, welche kurz vor der Pensionierung stehen, weiter ansteigt.

Gemäß des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) waren im Jahr 2010 7,2 Millionen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über 50 Jahre alt. Dies entspricht mehr als einem Viertel der Beschäftigten.

Diese Veränderungen bringen zwangsläufig auch erhöhte Kosten durch krankheitsbedingte Ausfälle und eine Zunahme der Fehlzeiten von Arbeitnehmern mit sich.

Der Demografische Wandel ist gesamtgesellschaftlich nicht von der Hand zu weisen und gleichzeitig politisch nicht in einem ausreichenden Maße steuerbar. Unternehmen sind daher mit den vollen Auswirkungen konfrontiert und benötigen somit eigene sinnvolle Antworten auf den Wandel unserer Gesellschaft.

Die Organisationsberatung Demografie der RPC Consulting GmbH unterstützt Sie dabei ein strategisches und zielgerichtetes Demografiemanagement aufzubauen, um die Herausforderungen des Demografischen Wandels und die hiermit verbunden massiven Auswirkungen auf Ihr Unternehmen frühzeitig zu erkennen und abzuwenden.


Vorteile einer Organisationsbereatung Demografie 

1. Erfolgreich mit strategischem Demogrfiemanagement

Durch die Organisationsberatung Demografie erkennen Sie, welche Maßnahmen im Zuge des Demografischen Wandels zu ergreifen sind und machen Ihr Unternehmen demografiefest.

2. Die Sicherheit im Unternehmen wird verbessert

Im Rahmen einer alterskritischen Gefährdungsanalyse profitieren Sie von unserer umfangreichen Projekt- und Branchenerfahrung. Gefahrenpotenziale und krankheitsfördernde Arbeitsbedingungen werden erkannt und systematisch eliminiert

3. Positionierung als attraktiver Arbeitgeber

Im Rahmen eines ganzheitlichen Demografiemanagements stärken Sie mit Maßnahmen strategischer Personalarbeit ebenso Ihre Arbeitgebermarke und positionieren sich im Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber. So stärken Sie zum einen mit Betrieblicher Bildung die Qualifikation Ihrer Bestandsmitarbeiter und gewinnen mit gezielter Personalakquisition gleichzeitig neue Fachkräfte für die Herausforderungen der Zukunft.

 


Ablauf Ihrer Organisationsberatung demografie

Ausgangsbasis Ihrer Organisationsberatung Demografie sind zielgerichtete Unternehmensanalysen. Dabei führen wir dezidierte Datenanalysen, wie zum Beispiel eine Altersstrukturanalyse durch. Ebenso analysieren wir Ihre Bestandsdaten sowie Ihre aktuelle Personalplanung. 

Mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen, sowie gezielten Workshops zum Thema Demografie, binden wir auf Wunsch auch gerne Ihre Mitarbeiter in den Prozess des Organisationsberatung transparent mit ein, um Ihr Unternehmen auf eine demografiefeste Zukunft vorzubereiten. Der erste Schritt, vor der Einführung von Maßnahmen, ist somit die Analyse und Ermittlung des Handlungsbedarfes.

RPC unterstützt Sie im Rahmen Ihrer Organisationsberatung Demografie mit der Entwicklung einer klaren Strategie, um Ihr Unternehmen für die Zukunft vorzubereiten. Hierbei entwicklen wir mit Ihnen gemeinsam einen Fahrplan, welcher Ihnen aufzeigt, welche Maßnahmen im Rahmen Ihres Demografiemanagements zu ergreifen sind, um die speziellen Herausforderungen Ihres Unternehmens erfolgreich zu bewältigen.

 


UNSERE Organisationsberatung Demografie IST FÜR SIE BESONDERS INTERESSANT:

✓ wenn Sie ein ganzheitliches Demografiemanagement in Ihrem Unternehmen einführen möchten

✓ wenn in Ihrem Unternehmen eine hohe Anzahl älterer Beschäftige kurz vor dem Renteneintritt steht

✓wenn Sie junge Mitarbeiter und neue Fachkräfte für Ihr Unternehmen gewinnen möchten


Fordern Sie jetzt Ihr persönliches Angebot für eine Organisationsberatung Demografie an.


Ergänzende Dienstleistungen zu Ihrer Organisationsberatung Demografie



Glossar - Demografiemanagement

Arbeitsinhalt

Der Arbeitsinhalt ist einer der vier Belastungsfaktoren welcher im Rahmen der Psychischen Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Er beschreibt die Beschaffenheit der Aufgaben an einem Arbeitsplatz. Komponenten des Arbeitsinhaltes sind beispielsweise die Ganzheitlichkeit der Aufgaben, die Verantwortung des Mitarbeiters und die Komplexität der Tätigkeit.


Arbeitsmodelle

Ein Arbeitsmodell bietet die Vorlage für Arbeitszeiten, Arbeitsumfang und Arbeitsstruktur. Jedes Arbeitsmodell hat Vor- und Nachteile. Zum Beispiel ist ein Schichtsystem durch strukturierte Arbeitszeiten gekennzeichnet. Flexible Arbeitsmodelle wie Telearbeit geben die Möglichkeit zu Hause die Zeiten selbstständig einzuteilen. Je nach Persönlichkeit und Privatsituation können die unterschiedlichen Modelle bei den Arbeitnehmern Zufriedenheit oder Stress auslösen.


Arbeitsschutzausschuss (ASA)

Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe das betriebliche Arbeitsumfeld sicher zu gestalten. Jedes Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten ist verpflichtet einen Arbeitsschutzausschuss einzurichten. Mögliche Mitglieder des Arbeitsschutzausschusses sind Vertreter des Betriebsrates, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, externe Experten, die Schwerbehindertenvertretung und der Arbeitgeber.


Arbeitsumgebung

Die Arbeitsumgebung ist einer der vier Belastungsfaktoren welcher im Rahmen der Psychischen Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Sowohl die physische, als auch die psychische Gesundheit wird stark durch die Arbeitsumgebung beeinflusst. Einflussfaktoren der Arbeitsumgebung sind beispielsweise Lärm, Beleuchtung, Klima, chemische und biologische Einflüsse.


Beanspruchungsfolgen

Durch die langfristige, kontinuierliche Einwirkung einer psychischen Beanspruchung auf ein Individuum kommt es zu Beanspruchungsfolgen. Die Folgen können sich somatisch, psychisch oder in dem Verhalten einer Person manifestieren. 


Beobachtungsverfahren & Beobachtungsinterviews

Das Beobachtungsverfahren, sowie die Beobachtungsinterviews sind Methoden zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Dabei wird die Arbeitssituation durch geschultes Personal beobachtet und analysiert. Zudem werden Mitarbeiter durch Kurz-Interviews befragt. Durch die Kombination der verschiedenen Perspektiven kann eine umfassende Gesamtbeurteilung entwickelt werden. 


Depression

Depression ist eine psychische Krankheit, die eine dauerhafte Niedergeschlagenheit zur Folge hat. Die betroffene Person fühlt sich meist leer und hoffnungslos. Weitere Symptome sind unter anderem Appetitlosigkeit, Konzentrationsverlust und Kopfschmerzen. Ursachen können körperlicher, psychischer und genetischer Natur sein.


Merkmalsbereiche in der Psychischen Gefährdungsbeurteilung

Im Bereich der psychischen Gefährdungsbeurteilung unterscheidet man die Belastungsfaktoren in vier Merkmalsbereiche. Diese sind Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen und Arbeitsumgebung. Je nach Ausprägung dieser Merkmale können sie der Gesundheit hinderlich oder förderlich sein.


Moderierte Analyseworkshops

Die modernisierten Arbeitsworkshops sind eine Methode zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Dabei wird die Kompetenz der Beschäftigten und Führungskräfte genutzt. Im Team werden unter anderem Fragestellungen zu den Themen Belastungen am Arbeitsplatz, verfügbare Ressourcen und Methoden zur Verbesserung der Situation besprochen. Dabei wird das Team durch einen Moderator angeleitet.


Organisatorische Maßnahmen

Nach einer Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung werden Maßnahmen gesucht, um die betriebliche Situation zu verbessern. Meist werden erst technischen Maßnahmen umgesetzt. Darauf folgen die organisatorischen Maßnahmen. Es werden beispielsweise Arbeitsprozesse umgestaltet.


Persönliche Maßnahmen

Nach einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung werden Maßnahmen gesucht, um die betriebliche Situation zu verbessern. Meist werden erst technische und organisatorische Maßnahmen durchgeführt. Darauf folgen die persönlichen Maßnahmen. Beispiele hierfür sind Schutzausrüstungen, Fortbildungen oder Unterweisungen.


Soziale Beziehungen

Das soziale Miteinander ist einer der vier Belastungsfaktoren welcher im Rahmen der Psychischen Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Die Beziehung zu den Mitarbeitern und dem Vorgesetzten hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Ein positives soziales Miteinander kann die Motivation und Produktivität steigern. Durch Ausgrenzungen oder Konflikte verschlechtert sich das Arbeitsklima. 


Psyche

Die Psyche ist die kognitive und emotionale Gedankenwelt des Menschen. In ihr ist das Bewusstsein und die Persönlichkeitsstruktur verankert. Die Psyche und Physis beeinflussen sich reziprok.


Psychische Beanspruchung

Die Begriffe psychische Beanspruchung und psychische Belastung sind voneinander zu differenzieren. Psychische Belastung beschreibt die Summer aller Einflüsse, die auf eine Person wirken. Die psychische Beanspruchung ist die aus der Belastung resultierende, vom Individuum abhängige, Auswirkung.


Physis

Der Begriff Physis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Natur, natürliche Beschaffenheit. Spricht man in Bezug auf den Menschen über die Physis, betrifft dies die körperliche Beschaffenheit. Die Physis und Psyche einer Person beeinflussen sich reziprok.


Standardisierte Mitarbeiterbefragung

Die standardisierte Mitarbeiterbefragung ist eine Methode zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Dabei reflektieren Mitarbeiter die Belastung der Arbeitssituation. Durch die Befragung wird die Meinung der Mitarbeiter erfasst. Dadurch, dass die Arbeitnehmer selbst etwas zur Gefährdungsbeurteilung beisteuern, ist die Akzeptanz des Ergebnisses der Analyse größer.


Stress

Stress ist eine Reaktion des Körpers auf psychische oder physische Belastungssituationen. Im alltäglichen Sprachgebrauch ist der Begriff Stress meist negativ belastet. Jedoch kann zwischen Eustress (positiver Stress) und Disstress (negativer Stress) unterschieden werden. Dauerhafter Disstress beeinflusst das physische und psychische Wohlbefinden negativ. 


Technische Maßnahmen

Nach einer Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung wird zur Verbesserung der Arbeitssituation zunächst versucht die Belastung durch technische Maßnahmen zu verringern. Dabei wird die Arbeitsumgebung durch beispielsweise ergonomische Stühle oder einer besseren Beleuchtung angepasst.


TOP-Prinzip

Das TOP-Prinzip beschreibt die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes. Der Buchstabe „T“ steht für technische, „O“ für organisatorische und „P“ für personenbezogene Maßnahmen. Die Maßnahmen werden vorzugsweise in dieser Reihenfolge durchgeführt.


Wirksamkeitskontrolle

Nachdem eine Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung und die darauffolgenden Maßnahmen durchgeführt wurden, muss eine Wirksamkeitskontrolle durchgeführt werden. Diese kann durch neue erneute Ist-Analysen, Workshops oder Befragungen realisiert werden.